Impressionen & ein Gefühl, das wir bewahren

Ein Pinselstrich im Raum, ein Gedanke, der Gestalt annimmt: Der Fachtag machte spürbar, wie kreative Methoden neue Perspektiven öffnen. Mit Werkzeugen wie Open Brush wurden Räume nicht nur betrachtet, sondern gemeinsam gestaltet – begehbar, veränderbar und voller Ideen.
Gerade an der Schnittstelle von Kultureller Bildung und Sozialer Arbeit wird deutlich, wie viel entstehen kann, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Kunst wird zum Gesprächsanlass, Gestaltung zum gemeinsamen Nachdenken darüber, wie Räume für junge Menschen aussehen können.
Der Fachtag bot dafür einen lebendigen Ort der Begegnung und Vernetzung. Fachkräfte kamen miteinander ins Gespräch, teilten Erfahrungen und entwickelten neue Ideen. So entstanden Verbindungen, aus denen Visionen wachsen können für Orte, an denen Teilhabe, Kreativität und gemeinsames Gestalten selbstverständlich sind
»Letztlich erlebten die Teilnehmenden aus Kultureller Bildung und Sozialer Arbeit also eine Tagung ganz im Geiste August Hermann Franckes: mit viel Mut zum Aufbruch und einer Neugierde auf ungewöhnliche Arten der Vermittlung von Bildung. Inspiriert von den vielen Begegnungen brachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurück nach Hause auf. Hoffentlich ohne Frosch im Hals, aber sicher mit dem königlichen Gefühl, zwei Tage lang selbst vernetzt, verändert und gestaltet zu haben.« Martin Becker
Ein Einblick in die ersten Gedanken von Martin Becker.
Die Franckeschen Stiftungen zu Halle sind ein faszinierender Ort, der in exemplarischer
Weise Kunst, Bildung und Soziales verbindet. Ein Ort des Humanismus und der Boden
für eine gelingende Bildung von Kindern und Erwachsenen. Danke für eine schöne Tagung in diesem Geist.
Axel Watzke über Passage 13 als besonderer Ort in Halle (Saale).
Stimme einer Teilnehmerin
»Es herrschte eine derart fokussierte Stimmung, dass der Workshop auch gut und gern den ganzen Tag in Anspruch hätte nehmen können. Gelebter Diskurs, wie er zum Franckeschen Bildungskosmos passt. Erfahrungsgesättigt, lebendig, kontrovers.«
Martin Becker über den theoretischen Impuls bei Frau Prof. Dr. Mierendorff.
Stimme einer Teilnehmerin